Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit als Alleinstellungsmerkmal in der Veranstaltungsbranche

Nachhaltigkeit
©iStock.com/vitomirov

Mehr und mehr Firmen möchten mit ihren unternehmerischen Aktivitäten ihren ökologischen Fußabdruck verringern, die drei Säulen der Nachhaltigkeit umsetzen und so die wirtschaftliche Wertschöpfung auch sozialverträglich und umweltschonend gestalten.

Unter diesen Vorzeichen sollen auch interne und externe Events und Veranstaltungen stehen.

Auch Gerlinde Grätz, Inhaberin der Firma Luxushotelmarketing, bestätigt im Interview mit dem PharmaBarometer das zunehmende Interesse der Gäste am Umweltschutz. Neben klassischen Standards, wie zum Beispiel kostenloses Internet, wird von Gästen die Berücksichtigung der Umweltaspekte im Hotel vorausgesetzt. Zu beobachten ist auch das zunehmende Interesse an CO₂-neutralen Anreise zu Veranstaltungsstätten, welche von den Hotels zukünftig stärker berücksichtigt werden müssen.

Und so ist es nicht verwunderlich, das nachhaltige Veranstaltungen verstärkt nachgefragt werden und das Angebot an nachhaltigen Eventlocations stetig steigt. Eine Fülle an nachhaltigen Veranstaltungen mit verschiedensten Auszeichnungen wird schon heute in großem Maße den Firmenkunden angeboten.

Doch mit der steigenden Zahl von Anbietern stellt sich die Frage, was den linken vom rechten Anbieter noch unterscheidet. Ein Alleinstellungsmerkmal ist auch bei nachhaltigen Produkten nötig, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Veranstalter lassen sich hier oft nur halbherzige Maßnahmen einfallen, die ihr Produkt von anderen auch nur minimal unterscheidet. Und die meisten Anbieter setzen den Fokus lediglich auf die ökologische Verträglichkeit ihrer eigenen Produkte oder Dienstleistungen, vergessen jedoch allzu häufig den Einfluss, den ihre Konsumenten oder ihre Gäste auf unsere Umwelt haben.

Eine Location, welche nicht erst auf den neuesten Trend aufgesprungen ist, sondern Umweltverträglichkeit und Sozialverträglichkeit schon seit Generationen lebt, verdient hier sicherlich besondere Aufmerksamkeit.

Wirtschaftlicher Wohlstand ist erstrebenswert, muss aber mit Umweltschutz Hand in Hand gehen,

so Gerhard Altenberger, Eigentümer und Geschäftsführer des Wellness- und Tagungshotels Krallerhof****s in Leongang / Österreich.

Das alteingesessene Familienunternehmen bietet seinen Firmengästen ein umfangreiches Seminar-

und Veranstaltungs-Angebot, sowie einen 2380m² Wellnessbereich, und lässt Arbeit und Entspannung ganz leicht vereinbaren. Kombiniert jedoch den gebotenen Komfort konsequent mit neuester Umwelttechnik: während in den 9 Seminarräumen die Managerköpfe rauchen, rattert im Keller die Bioheizanlage (natürlich befeuert mit Holzbriketts aus der Region) und oben auf dem Dach wird die Sonne für für die Beheizung der Freibäder genutzt.

Doch auch der soziale Aspekt der Nachhaltigkeit wird vom Hoteleigentümer Gerhard Altenberger und seinem Team nicht vernachlässigt. Die Tourismusbranche ist auf eine intakte Natur in der Umgebung, dem Erhalt der Wiesen und Wälder mit ihrem Tierbestand  angewiesen. So unterstützt der Krallerhof als erstes Partnerhotel seit Oktober 2010 die Initiative „Respektiere deine Grenzen“. Hier wird den Gästen nicht nur die Schönheit der Berge vorgeführt, sondern sie werden zugleich über die Vielfalt der österreichischen Alpen aufgeklärt und für einen respektvollen Umgang mit der Natur und wildlebenden Tieren sensibilisiert. Und seine Gäste zeigen sehr viel Interesse an dieser Initiative, freut sich Herr Altenberger.

Doch auch regional betont der Krallerhof seinen nachhaltigen Standpunkt. Hier wird unter anderem an lokale Netzwerke angeknüpft und die Gäste werden bevorzugt mit Produkten von regionalen Anbietern kulinarisch verwöhnt. Auch während des Umbaus und der Sanierung des Hotels im letzten Jahr wurde großteils auf heimische Materialien zurück gegriffen.

Letztendlich aber ist Nachhaltigkeit ein fortwährender Prozess und der für das Hotel kürzlich erhobene CO₂-Fußabdruck stelle nur eine Ist-Analyse dar.  Herr Altenberger möchte das Haus weiterhin kontinuierlich verbessern und hat sich als nächstes Ziel gesetzt, die regionalen Netze noch stärker auszubauen und zu nutzen, so dass seine Küche ihre Produkte überwiegend von regionalen Herstellern beziehen kann.

 

Weiterführende Literatur:

www.krallerhof.com

www.luxushotelmarketing.com

www.respektieredeinegrenzen.at

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