Innovation

Onkologen nominieren Roche Pharma und Kadcyla

Dr. Hans-Ulrich Jelitto, Director External Relations

Seit erstmaliger Erhebung des Pharma Trend bei den Onkologen Deutschlands gehört Roche Pharma zu den angesehensten Pharmaunternehmen und gewann 2014 erneut den Preis „Goldene Tablette“ in der Onkologie. Damit knüpft Roche Pharma an die Siegesserie bei den Onkologen an und erhält jetzt seine 8. „Goldene Tablette“. Darüber hinaus konnte Kadcyla® die Onkologen überzeugen und wurde mit der Auszeichnung „das innovativste Produkt“ ausgezeichnet. Die begehrte Auszeichnung nahm Dr. Hans-Ulrich Jelitto, Director External Relations, für Roche Pharma entgegen. In den vergangenen Jahren hatte Roche Pharma  bereits mit Avastin® (2008, 2009) und mit Zelboraf® (2012) die hohe Auszeichnung von Innovation im Pharmamarkt erhalten.

Nachhaltigkeit – zentrales Thema und weltweit gefördert

Mit dem wiederholten Gewinn der „Goldenen Tablette“ wird Roche auch für verantwortungsvolles Handeln ausgezeichnet. Innovative Produkte, gute und wirksame Medikamente und die gute Betreuung respektive der unaufdringliche Service waren entscheidend für die Preisvergabe der „Goldenen Tablette“ der Onkologen. Zweifelsohne ist diese überdurchschnittliche Bewertung Ausdruck der gelebten verantwortungsvollen Unternehmenskultur.

Nachhaltigkeit ist bei Roche ein selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Das führende, forschungsorientiert Unternehmen mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, versteht die drei Säulen der Nachhaltigkeit als eng miteinander verbunden und voneinander abhängig. Nur wenn gesellschaftliche und ökologische Verantwortung im Einklang stehen, kann das Unternehmen auch langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch auch nur wenn das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich ist, kann sich das Unternehmen für die Gesellschaft und den Umweltschutz einsetzen. „Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema für unser Unternehmen, das sich sehr stark mit diesem Thema auseinandersetzt, weltweit sehr stark fördert und entsprechend umsetzt und auch an die Mitarbeiter weitergibt“, so Jelitto auf der Preisverleihung.

Roche ist spezialisiert auf die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics. Als weltweit größtes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente für die Onkologie, Infektionskrankheiten, Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie neurologische Erkrankungen. In über 150 Ländern beschäftigt Roche rund 88.500 Mitarbeiter und investierte mehr als 7,3 Mrd. Euro in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte 2014 einen Umsatz von 45,5 Mrd. Euro.

Fortschritt in der Therapie von HER2-positiven Brustkrebs

Jedes Jahr wird bei über 70.000 Patientinnen in Europa fortgeschrittener Brustkrebs diagnostiziert. Rund ein Fünftel der Fälle sind HER2-positive Tumoren. Obwohl sich die Aussichten in den letzten Jahren verbessert haben, ist fortgeschrittener Brustkrebs noch nicht heilbar.
Im Juli 2014 hatte die repräsentative Meinungsumfrage Pharma Trend Onkologen online befragt, welches Präparat ihrer Ansicht nach das innovativste Medikament 2014 sei. Die Wahl fiel auf Kadcyla von Roche Pharma, ein Medikament zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs. Bereits neun Monate nach Markteinführung bestätigen die Onkologen die Innovation der zielgerichteten Therapie. Bei Kadcyla handelt es sich um ein sogenanntes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das zwei krebshemmende Eigenschaften miteinander verbindet: Die HER2-Hemmung durch Trastuzumab (den Wirkstoff von Herceptin) und die zytotoxische Wirkung durch das Chemotherapeutikum DM1. Trastuzumab und DM1 sind durch ein stabiles Verbindungselement, einen sogenannten Linker, miteinander verbunden, sodass DM1 direkt zu den HER2-positiven Krebszellen gebracht wird.

Bei der Preisverleihung am 9. September 2014 im Deutschen Museum in München thematisierte Jelitto den Mehrwert der Therapie. In einer klinischen Studie überlebten Patientinnen mit HER2-positivem fortgeschrittenem Brustkrebs, die mit Kadcyla behandelt wurden, fast sechs Monate länger als Patientinnen unter der Standardtherapie. Zudem erlitten die Patienten weniger der schweren Nebenwirkungen, die häufig mit der Chemotherapie einhergehen. „Dadurch ist ein Mehrwert geschaffen und deshalb ist Kadcyla eine tolle Innovation“, so Jelitto.

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