Nachhaltigkeit

Marriott International: „…because we are only guests on this planet“

Nachhaltigkeit
©iStock.com/vitomirov

„Grün tagen“ schützt die Umwelt, den Geldbeutel und ist nebenbei noch trendy.

Wie in der letzten PharmaBarometer Ausgabe schon erwähnt, boomen Nachfrage und Angebot zu umweltfreundlichen Tagungen, und das nicht nur in Deutschland. In dieser Ausgabe sprechen wir mit Iris Baugatz, Area Director Sales & Marketing für Marriott International in Zentraleuropa, über den Weg und den Erfolg, umweltfreundliche Meetings in einer weltweit agierenden Hotelkette anzubieten.

Marriott International betreibt 3.500 Hotels in über 70 Ländern. In Europa ist Marriott mit derzeit 174 Häusern der Marken „Marriott“, „JW Marriott“, „Courtyard“ und „Renaissance“ vertreten. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt allein dieser einen Hotelkette wären unvorstellbar hoch, doch Marriott hat sich schon lange dem Schutz der Umwelt verschrieben.
So gibt es eine 5-Punkte-Strategie welche sowohl Marriott Mitarbeiter als auch die Gäste weltweit aktiv einbezieht und täglich zu umweltschonendem Verhalten aufruft: (1) CO²-Kompensierung durch Unterstützung des „Juma Amazonas Regenwald Projekt“; (2) Reduktion des Energie- und Wasserkonsums um 25% pro verfügbarem Hotelzimmer über die nächsten 10 Jahre und die Installation von Solarkraftanlagen in bis zu 40 Hotels bis 2017; (3) Einbeziehung der 40 größten Lieferanten, in dem deren Angebote an umweltfreundlichen / preisneutralen Produkten bevorzugt werden;  (4) neue Hotels ab 2009 nach dem U.S. Green Building Council’s LEED Standard zu entwickeln; (5) Schulung und Motivation von Mitarbeitern und Gästen, die Umwelt tagtäglich zu Hause, in der Arbeit und auf Reisen zu schützen.

Dieser 5-Punkte Umwelt Strategie entspricht auch das Konzept, Tagungen und Meetings ausschließlich umweltfreundlich zu organisieren. Ein Meeting, das bei Marriott gebucht wird, ist grundsätzlich „grün“, wobei der Kunde noch nicht einmal tiefer in die Tasche greifen muss. Marriott Meetings beinhalten immer:

  • papierlose Angebotsabwicklungen
  • Notizblöcke und Flipcharts aus 100% recyceltem Papier
  • Stifte aus wieder verwertbaren und biologisch abbaubaren Materialien
  • Verpackungsreduktion, in dem Wasser in Karaffen oder Süßigkeiten ohne Einzelverpackung angeboten werden
  • Energiesparendes Audio- und Video-Equipment
  • Bankettmobiliar, welches große Mengen an Tischwäsche überflüssig macht
  • Recycling von Abfall
  • Partnerschaften mit regionalen Anbietern

Für Kunden mit höheren Umweltansprüchen hat Marriott weitere umweltfreundliche Zusatzleistungen im Repertoire: das „Juma Amazonas Regenwald Projekt“ zum Beispiel gibt Kunden die Möglichkeit, den CO₂-Ausstoß des Meetings errechnen zu lassen und den Gegenwert ihrer Umweltbelastungen für die Aufforstung eines 560.000 ha großen Regenwald-Areals in Brasilien zu spenden.

Um auch schon bei der Anreise Umweltfreundlichkeit anzuregen, wurde eine Kooperation mit der Deutschen Bahn genutzt, um preisreduzierte Tickets für die Veranstaltungsteilnehmer anbieten zu können.

Ein zukunftsweisendes und  innovatives Angebot stellt auch das vom Frankfurt Marriott Hotel angebotene „virtuelle Meeting“ dar. Aus dem Frankfurter Telepresence Room können sich die Meetingteilnehmer mit anderen Telepresence Rooms weltweit verbinden und ein globales Meeting arrangieren. Derzeit sind virtuelle Meetings mit Brasilien, China, England und USA möglich. So können zahlreiche Flugreisen vermieden, wertvolle Arbeitszeit gespart und nebenbei auch noch das Klima geschützt werden.

Marriott International will auch weiterhin auf die zunehmende Kundennachfrage nach umweltfreundlichen Meetings reagieren, eine umweltfreundliche Strategie verfolgen und Vorbild für eine Hotelindustrie der Zukunft sein. Getreu dem Motto ihres Chairman und CEO J. W. Marriott, Junior: „We believe the future of business is green, because we are only guests on this planet“.

Weiterführende Literatur:

http://www.marriott.com/meetings/greenmeetingsandevents.mi

http://www.marriott.com/marriott.mi?page=environmentalInitiatives

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