Innovation

Kinderärzte impfen mit Bexsero

Bexsero ist das innovativste Produkt 2014

Meningokokken können lebensbedrohliche Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen hervorrufen. Meningokokken der Serogruppe B sind mit einem Anteil von über 70 Prozent die mit Abstand häufigste Ursache für Meningokokken-Infektion in Deutschland, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Erreger können leicht über eine Tröpfcheninfektion oder eine Schmierinfektion übertragen werden. Am meist verbreiteten sind in Deutschland die Meningokokken-Typen B und C. Bisher standen nur Impfstoffe gegen die Gruppen A, C, W135 und Y zur Verfügung.

Breite Abdeckung bei der Meningokokken Impfung

Seit Dezember 2013 steht mit Bexsero® der weltweit erste Meningokokken-B-Impfstoff mit breiter Abdeckung zur Verfügung. Bereits im vergangenen Jahr in der Umfrage Pharma Trend als das innovativste Produkt“ der Pädiater ausgezeichnet wurde. Nun erhielt Bexsero am 9. September 2014 im Rahmen des Pharma Trend Image & Innovation Award zum zweiten Mal in Folge die hohe Auszeichnung „das innovativste Produkt“ der Pädiater.

Der erste Impfstoff zur Vakzination gegen Meningokokken-B-Erkrankungen (MenB) ist für Deutschlands Kinderärzte das innovativste Produkt. Dabei konnte Bexsero in den Umfrageergebnissen im Vergleich zu 2013 sogar noch mal leicht zulegen. Begründet wurde die Wahl der Ärzte mit der Therapieerweiterung. Dazu Joerg Horwath, Senior Product Manager Meningitis Novartis Vaccines, während der Preisverleihung: „Mit bisherigen Impfstoffen konnte man nur etwa 25 Prozent der Erkrankungsfälle mit Meningokokken abdecken. Gefehlt hat ein Impfstoff gegen Meningokokken B. Sie sind mit einem Anteil von über 70 Prozent die mit Abstand häufigste Ursache für Meningokokken-Erkrankungen in Deutschland.“

Spitzenforschungszentrum im Bereich der Impfstoffe

Novartis Vaccines and Diagnostics ist die Impfstoff- und Diagnostika Sparte der Novartis AG. Dabei besteht die Sektion aus den Bereichen Impfstoffgeschäft und Diagnostikageschäft. Am Standort Marburg sind rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, die sich auf die Herstellung vieler verschiedener Impfstoffe spezialisiert haben. Marburg ist dabei auch das „Center of Excellence“ für die Herstellung von Impfstoffen auf Zellkulturbasis und für bakterielle Impfstoffe.

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