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CureVac startet strategische Umstrukturierung, um Ressourcen auf hochwertige mRNA-Pipeline-Möglichkeiten auszurichten

Emittent / Herausgeber: CureVac

/ Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung/Strategische Unternehmensentscheidung

03.07.2024 / 08:12 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

CureVac startet strategische Umstrukturierung, um Ressourcen auf hochwertige
mRNA-Pipeline-Möglichkeiten auszurichten

 

  • Strategische Umstrukturierung beinhaltet Personalabbau von ca. 30% und eine erneute Fokussierung auf Forschung, Entwicklung und Innovation, um schlankere und agilere Organisation zu schaffen
  • Schwerpunktsetzung auf Ansätze mit hohem Wertpotential in der Onkologie und anderen ausgewählten Krankheiten zur Anwendung der firmeneigenen mRNA-Technologie in der Entwicklung neuartiger Behandlungsansätze
  • Unternehmen erwartet bis Ende 2025 zwei oder mehr klinische Kandidaten bereitzustellen und beabsichtigt, bis Ende 2026 mindestens zwei neue Phase-1-Studien zu beginnen
  • Cash-Runway durch Kombination aus neuer Lizenzvereinbarung mit GSK, reduzierten Betriebskosten und verbesserter Finanzdisziplin bis 2028 verlängert

 

TÜBINGEN, Deutschland/BOSTON, USA – 3. Juli 2024 CureVac N.V. (Nasdaq: CVAC) (“CureVac”), ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das eine neue Medikamentenklasse auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) entwickelt, gab heute eine signifikante strategische Umstrukturierung bekannt, um seine Ressourcen auf hochwertige mRNA-Projekte in der Onkologie und anderen ausgewählten Bereichen mit erheblichem ungedecktem medizinischem Bedarf zu konzentrieren. Die Umstrukturierung umfasst eine Reduzierung der Belegschaft um ca. 30%, um eine schlankere, agilere Organisation zu schaffen, die sich wieder verstärkt auf Technologie-Innovation, Forschung und Entwicklung konzentriert.

Die Umstrukturierung folgt auf eine neue Lizenzvereinbarung mit GSK im Wert von bis zu €1,45 Milliarden zuzüglich Lizenzzahlungen. Im Rahmen dieser neuen Lizenzvereinbarung übernimmt GSK die Kontrolle über die Entwicklung, Herstellung und weltweite Vermarktung der COVID-19- und Influenza-Programme einschließlich deren Kombination und ermöglicht CureVac sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren.

„Wir haben bemerkenswerte Fortschritte bei der Weiterentwicklung unserer mRNA-Plattform erzielt, was durch vielversprechende Phase-2-Daten für Influenza und COVID-19 und die jüngste Lizenzvereinbarung mit GSK belegt wird“, sagte Dr. Alexander Zehnder, Vorstandvorsitzender von CureVac. „Jetzt können wir ein neues Kapitel für CureVac aufschlagen. Die neue GSK-Vereinbarung bietet nicht nur eine umfangreiche Finanzierung, sondern ermöglicht es uns auch, unsere Geschäftstätigkeit zu optimieren und uns auf Technologie-Innovation, Forschung und Entwicklung zu konzentrieren. Sie ermöglicht es uns, unsere Onkologie Programme zu priorisieren und unsere Technologie in andere Bereiche auszuweiten, in denen mRNA hervorragend für die Entwicklung neuartiger Behandlungsansätze geeignet ist. Obwohl der Personalabbau von ca. 30% auf persönlicher Ebene eine schwierige Entscheidung ist, bin ich überzeugt, dass dies ein notwendiger Schritt ist, um den langfristigen Erfolg von CureVac zu sichern. Bei der Umsetzung dieser Umstrukturierung sind wir allen unseren Mitarbeitern für ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihr Engagement bei der Weiterentwicklung mRNA-basierter Therapien für Patienten dankbar.“

Das Unternehmen geht davon aus, dass es in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 Daten aus der Phase-1-Studie seines Krebsimpfstoffkandidaten CVGBM gegen Glioblastom vorlegen wird. Bis Ende 2025 erwartet CureVac zwei klinische Kandidaten für „shared antigen“ Krebsimpfstoffe bei soliden Tumoren und hämatologischen Krebserkrankungen, darunter einen in Zusammenarbeit mit Forschern von M.D. Anderson, mit dem Plan, bis Ende 2026 zwei weitere Phase-1-Studien zu beginnen.

Als Ergebnis der Restrukturierung erwartet CureVac, dass seine Betriebskosten ab 2025 um mehr als 30% reduziert werden. Dies beinhaltet eine Senkung der Personalkosten um etwa €25 Mio. Das Unternehmen erwartet, dass einmalige Restrukturierungskosten von etwa €15 Mio. anfallen, die Abfindungen für Mitarbeiter, Sozialleistungen und damit verbundene Aufwendungen umfassen. Diese Kosten werden voraussichtlich im vierten Quartal 2024 verbucht. Die von CureVac erwarteten Kosten unterliegen einer Reihe von Annahmen, einschließlich der jeweiligen lokalen gesetzlichen Anforderungen und tatsächliche Ausgaben können daher stark von den Schätzungen abweichen.

In Kombination mit der Vorauszahlung von €400 Mio. und zusätzlichen Zahlungen von bis zu €1,05 Milliarden aus der GSK-Lizenzvereinbarung sowie gestaffelten Lizenzgebühren verlängern diese Kosteneinsparungen die Cash-Runway des Unternehmens bis ins Jahr 2028.

CureVac beabsichtigt weitere Finanz- und Strategie-Updates im Rahmen der Q3 Quartalsberichtserstattung im November 2024 geben.

 

Über CureVac

CureVac (Nasdaq: CVAC) ist ein wegweisendes multinationales Biotech-Unternehmen, das im Jahr 2000 gegründet wurde, um die Technologie der Boten-RNA (mRNA) für die Anwendung in der Humanmedizin voranzutreiben. In mehr als zwei Jahrzehnten der Entwicklung, Optimierung und Herstellung dieses vielseitigen biologischen Moleküls für medizinische Zwecke hat CureVac grundlegende Schlüsseltechnologien eingeführt und verfeinert, die für die Produktion von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 unerlässlich waren, und legt derzeit den Grundstein für die Anwendung von mRNA in neuen therapeutischen Bereichen mit hohem ungedecktem Bedarf. CureVac nutzt die mRNA-Technologie in Kombination mit fortschrittlichen Omics- und computergestützten Werkzeugen, um standardisierte und personalisierte Krebsimpfstoffkandidaten zu entwerfen und zu entwickeln. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Programme für prophylaktische Impfstoffe und Behandlungen, die den menschlichen Körper in die Lage versetzen, seine eigenen therapeutischen Proteine zu produzieren. CureVac hat seinen Hauptsitz in Tübingen, Deutschland, und unterhält außerdem Standorte in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und den USA. Weitere Informationen finden Sie unter www.curevac.com.

 

 

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Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des United States Private Securities Litigation Reform Act von 1995 darstellen, einschließlich Aussagen, die Meinungen, Erwartungen, Überzeugungen, Pläne, Ziele, Annahmen oder Prognosen der CureVac N.V. und/oder ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaften CureVac SE, CureVac Manufacturing GmbH, CureVac Inc., CureVac Swiss AG, CureVac Corporate Services GmbH, CureVac RNA Printer GmbH, CureVac Belgium SA und CureVac Netherlands B.V. (nachfolgend „das Unternehmen“) hinsichtlich zukünftiger Ereignisse oder zukünftiger Ergebnisse ausdrücken, im Gegensatz zu Aussagen, die historische Fakten wiedergeben. Beispiele hierfür sind die Erörterung der potenziellen Wirksamkeit der Impfstoff- und Behandlungskandidaten des Unternehmens und der Strategien des Unternehmens, der Finanzierungspläne, des Cash Runways, der Wachstumsmöglichkeiten und des Marktwachstums. In einigen Fällen können Sie solche zukunftsgerichteten Aussagen an Begriffen wie „antizipieren“, „beabsichtigen“, „glauben“, „schätzen“, „planen“, „anstreben“, „projizieren“ oder „erwarten“, „können“, „werden“, „würden“, „könnten“, „potentiell“, „beabsichtigen“ oder „sollten“, dem Negativ dieser Begriffe oder ähnlichen Ausdrücken erkennen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den aktuellen Einschätzungen und Annahmen des Managements sowie auf Informationen, die dem Unternehmen derzeit zur Verfügung stehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind jedoch keine Garantie für die Leistung des Unternehmens, und Sie sollten sich nicht übermäßig auf solche Aussagen verlassen. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen vielen Risiken, Ungewissheiten und anderen variablen Umständen, einschließlich negativer weltweiter wirtschaftlicher Bedingungen sowie anhaltender Instabilität und Volatilität auf den weltweiten Finanzmärkten, der Fähigkeit, Finanzmittel zu erhalten, der Fähigkeit, aktuelle und zukünftige präklinische Studien und klinische Studien durchzuführen, dem Zeitplan, den Kosten und der Ungewissheit der behördlichen Zulassung, der Abhängigkeit von Dritten und Kooperationspartnern, der Fähigkeit, Produkte zu vermarkten, der Fähigkeit, Produkte herzustellen, mögliche Änderungen der aktuellen und geplanten Gesetze, Vorschriften und Regierungspolitik, Druck durch zunehmenden Wettbewerb und Konsolidierung in der Branche des Unternehmens, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Geschäft und die Betriebsergebnisse des Unternehmens, die Fähigkeit, das Wachstum zu bewältigen, die Abhängigkeit von Schlüsselpersonal, die Abhängigkeit vom Schutz des geistigen Eigentums, die Fähigkeit, für die Sicherheit der Patienten zu sorgen, Schwankungen der Betriebsergebnisse aufgrund der Auswirkungen von Wechselkursen, oder anderen Faktoren. Solche Risiken und Ungewissheiten können dazu führen, dass die Aussagen ungenau sind, und die Leser werden davor gewarnt, sich unhinterfragt auf solche Aussagen zu verlassen. Viele dieser Risiken liegen außerhalb der Kontrolle des Unternehmens und könnten dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen unterscheiden, die das Unternehmen erwartet. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments gültig. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, und lehnt es ausdrücklich ab, solche Aussagen zu aktualisieren oder die Ergebnisse von Revisionen solcher Aussagen öffentlich bekannt zu geben, um zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Berichte und Dokumente des Unternehmens, die bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurden. Sie können diese Dokumente über EDGAR auf der Website der SEC unterwww.sec.gov abrufen.


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