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Reprieve Cardiovascular gibt brandaktuelle Studiendaten zur akuten Herzinsuffizienz bekannt

Auf dem Heart Failure 2019 Congress wurde eine mögliche neue
Behandlungsmethode für akute Herzinsuffizienz vorgestellt

  • Studien TARGET-1 und TARGET-2: sichere Entlastung mithilfe des ersten
    vollautomatischen Flüssigkeitsmanagementsystems
  • Deutliche Diuresesteigerung, negative Nettoflüssigkeitsbilanz,
    Besserung der Nierenfunktion und klinischen Symptome
  • Deutlicher ZVD-Abfall bei stabilem systolischem Blutdruck

MILFORD, Massachusetts–(BUSINESS WIRE)–Reprieve
Cardiovascular
™, ein wegweisendes Unternehmen für medizinische
Geräte, das sich auf die Verbesserung der Resultate für Patienten mit
akuter dekompensierter Herzinsuffizienz (ADHF) spezialisiert hat, gab
heute die Ergebnisse aus zwei nicht randomisierten, prospektiven
klinischen Studien an stationären Krankenhauspatienten mit akuter
Herzinsuffizienz (AHF) bekannt. Beide Studien zeigen, dass die geführte
diuretische Therapie von Reprieve, das erste vollautomatische
Flüssigkeitsmanagementsystem, eine sichere Entlastung bei AHF-Patienten
ermöglicht. Die Ergebnisse wurden heute auf dem Heart Failure 2019
Congress vorgestellt, der vom 25. bis 28. Mai in Athen (Griechenland)
stattfindet.

Die mit 19 Patienten durchgeführten klinischen Studien TARGET-1 und
TARGET-2 sollten ermitteln, ob das geführte diuretische Therapiesystem
von Reprieve eine sichere Reduzierung des Nettovolumens bewirken und
gleichzeitig die damit verbundenen Symptome bei ADHF-Patienten deutlich
lindern kann.

Die Daten belegten eine deutliche Diuresezunahme, eine negative
Nettoflüssigkeitsbilanz und eine Besserung der Nierenfunktion und
klinischen Symptome.

Die Patienten bildeten ihre eigene Kontrollgruppe; jeder Patient wurde
24 Stunden lang mit der Standarddiuresetherapie mit intravenösem
Furosemid und anschließend 24 Stunden lang mit dem automatischen
geführten System von Reprieve diuretisch behandelt. Der
durchschnittliche Urinabsatz innerhalb der 24-stündigen Therapiedauer
erhöhte sich von 1986 ml unter der Standardtherapie auf 6284 ml.
Außerdem verbesserten sich der Nettoflüssigkeitsverlust und die
Nierenfunktion und es kam zu positiven hämodynamischen Veränderungen.

„Die Therapie scheint sowohl sicher als auch recht wirksam zu sein“,
freut sich Prof. Piotr Ponikowski, Professor für Kardiologie an der
medizinischen Universität Wroclaw in Polen. „Die automatisierte
Flüssigkeitsmanagement-Technologie von Reprieve entfernte die
Flüssigkeit schneller und kontrollierter und schützte die Betroffenen
gleichzeitig vor gefährlichen Blutdruckabfällen. So konnte ein optimales
intravaskuläres Flüssigkeitsvolumen und somit auch ein optimales
Herzauswurfvolumen und eine gute Nierenperfusion aufrechterhalten
werden.“

ADHF ist ein plötzliches Auftreten von Herzversagenssymptomen, die
typischerweise Atembeschwerden (Dyspnoe), Anschwellen der Extremitäten
und Ermüdung umfassen. Die Anzeichen und Symptome der
Flüssigkeitsansammlungen sind für 90 Prozent der Krankenhauseinweisungen
bei Herzinsuffizienz verantwortlich. Die derzeitige Behandlung von ADHF
schließt die diuretische Therapie ein, mit der ein gesundes
Flüssigkeitsniveau in den Nieren und im ganzen Körper wiederhergestellt
werden soll. Die diuretische Standardtherapie kann jedoch unberechenbar
sein und bei Verschlechterung des Patientenzustands an Wirksamkeit
verlieren. Bei manchen Patienten kann die diuretische Behandlung einen
sogenannten „diuretischen Widerstand“ auslösen, der die Wirkungsweise
von Diuretika abschwächt und die Schwere der Flüssigkeitsüberbelastung
verstärken und möglicherweise zur akuten Verletzung der Niere führen
kann.

„Die geführte diuretische Therapie von Reprieve zählt zu den wenigen
nichtpharmakologischen Fortschritten bei der Behandlung der
Flüssigkeitsüberlastung bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz seit
der Einführung von Diuretika in den 60er Jahren“, so Jim Dillon,
President und CEO von Reprieve Cardiovascular. „Diese Ergebnisse stützen
unsere fortwährenden Anstrengungen zur Evaluierung des Einflusses, den
unsere Therapie auf die Linderung der Schmerzpunkte hat, von denen uns
von Klinikerseite fortlaufend berichtet wird und die die Versorgung der
Patienten mit akuter Herzinsuffizienz verkomplizieren. Dazu zählen lange
Krankenhausaufenthalte, hohe Wiederaufnahmeraten und schließlich eine
schlechte langfristige Patientenprognose.“

Problems and Optimization of Volume Management in AHF [Probleme und
Optimierung des Volumenmanagements bei AHF]: Symposium 25. Mai, 12:15
Uhr (Sitzung 2120, Agora 1)

Die führenden Experten für Herzinsuffizienz Dr. Howard Levin, Prof.
Piotr Ponikowski und Dr. Jeffrey Testani besprechen die neuesten
Fortschritte bei der Behandlung von AHF, darunter ein neuartiger Ansatz
beim Volumenmanagement.

Über die geführte diuretische Therapie von Reprieve Cardiovascular
Die
geführte diuretische Therapie von Reprieve Cardiovascular dient dem
Flüssigkeitsmanagement während einer diuretischen Therapie bei Patienten
mit akuter dekompensierter Herzinsuffizienz (ADHF) und lindert außerdem
eine Reihe von Symptomen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung. Die
Therapie besitzt das Potenzial, ein präzises und vorhersehbares
Management der Flüssigkeitsbilanz von Patienten zu ermöglichen, vor
gefährlichem Flüssigkeitsungleichgewicht zu schützen, eine bessere
Kontrolle der diuretischen Therapie zu ermöglichen und somit die
diuretische Effizienz zu verbessern. Zu den potenziellen Vorteilen
gehören eine schnellere Entlastung bei gleichzeitigem Schutz der
wichtigsten Organfunktionen, Verringerung der Symptome von CHF wie
Atemnot, Aszites und Schwellungen, Verkürzung der
Klinikaufenthaltsdauer, Reduzierung der Wiedereinweisungsrate sowie eine
bessere Lebensqualität für Patienten.

Über Reprieve Cardiovascular
Reprieve Cardiovascular ist ein
wegweisendes Unternehmen für medizinische Geräte, das sich auf
automatisierte Flüssigkeitsmanagement-Technologien für Herzinsuffizienz
spezialisiert hat. Die Reprieve-Technologie des Unternehmens wird
derzeit als innovative Behandlung zum Flüssigkeitsmanagement getestet.
Die Befähigung von Kliniken zur präzisen Kontrolle des
Flüssigkeitsvolumens von Patienten kann die kardiale Behandlung
verbessern, indem eine sichere, wirksame Entlastung von Patienten mit
akuter dekompensierter Herzinsuffizienz (ADHF) erzielt wird. Reprieve
Cardiovascular, Inc. und RenalGuard Solutions, Inc. sind
Tochtergesellschaften der CardioRenal Systems, Inc. Weitere
Informationen finden Sie auf www.reprievecardio.com
oder folgen Sie Reprieve Cardiovascular auf Twitter unter
@ReprieveCardio.

Besuchen Sie uns auf der HF2019 an Stand I1 Level 1

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist
die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur
besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im
Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb
Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Edna Kaplan
KOGS Communication
+1-781-639-1910
kaplan@kogspr.com

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