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GeNeuro erhält von der Schweizer Regierung Finanzmittel in Höhe von 6,7 Millionen Schweizer Franken (6,4 Millionen Euro) für die Entwicklung von Temelimab gegen Long COVID

  • Auswahl des Projekts von GeNeuro im Rahmen des Förderprogramms des Bundes für COVID-19-Arzneimittel, mit dem die klinische Forschung im Bereich von COVID-19-Arzneimitteln in der Schweiz gefördert wird
  • Mit Mitteln des Bundes in Höhe von 6,7 Millionen Schweizer Franken wird eine klinische Phase-2-Studie mit Temelimab bei Patienten mit Long COVID mit neurologischen und psychiatrischen Symptomen gefördert

GENF–(BUSINESS WIRE)–GeNeuro (Euronext Paris: CH0308403085 – GNRO) (Paris:GNRO), ein biopharmazeutisches Unternehmen, das neue Therapien für neurodegenerative und Autoimmunerkrankungen entwickelt, meldete heute, dass seine Entwicklung gegen Long COVID als eines von vier Projekten vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausgewählt wurde und einen Zuschuss von 6, 7 Millionen Schweizer Franken (6,4 Millionen Euro) zur Kofinanzierung einer klinischen Phase-2-Studie zur Behandlung von Patienten mit Long COVID mit schweren neurologischen und psychiatrischen („neuropsychiatrischen“) Symptomen erhält. Überdies werden die neuesten Ergebnisse einer Phase-II-Studie bei Multipler Sklerose des Unternehmens für März 2022 erwartet,

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„Wir sind äußerst dankbar für diese Finanzierung des BAG, die uns die Erprobung der Behandlung von GeNeuro gegen neuropsychiatrische Formen von Long COVID ermöglicht “, sagte Jesús Martin-Garcia, CEO von GeNeuro. „Die mit unseren wissenschaftlichen Partnern durchgeführten Arbeiten haben gezeigt, dass das pathogene Protein HERV-W ENV („W-ENV“) bei Long-COVID-Patienten vorhanden ist. Das könnte die neuropsychiatrischen Syndrome erklären, von denen sie betroffen sind. Unser Ansatz ist einer der ersten konkreten Anhaltspunkte zur Erklärung dieser Probleme und potenziell auch zur Behandlung mit Temelimab, dem Antikörper von GeNeuro gegen W-ENV.

Umfangreiche akademische Studien deuten darauf hin, dass mehr als 10% der mit SARS-CoV-2 infizierten Personen sich nicht vollständig erholen und/oder neue Symptome entwickeln; dabei ist der Anteil neurologischer und/oder psychiatrischer Erkrankungen hoch. Angesichts von über 265 Millionen bestätigten COVID-19-Fällen weltweit, darunter mehr als 100 Millionen in den USA und Europa, bezeichnet man dieses Problem inzwischen als größeren gesundheitlichen Krisenfall, da Millionen von Menschen davon betroffen sind.

Eine erste Veröffentlichung in Lancet EBioMedicine vom April 2021 zeigte das systematische Vorhandensein des pathogenen Proteins W-ENV bei hospitalisierten COVID-19-Patienten und dessen Zusammenhang mit der Schwere der Krankheit. Seitdem beteiligt sich GeNeuro an zahlreichen akademischen Arbeiten zur Ergründung der Rolle dieses W-ENV-Proteins,

dessen entzündungsfördernde Wirkung und Pathogenität auf Zellen des Nervensystems bekannt ist, mit Blick auf die Syndrome, unter denen COVID-19-Patienten noch Monate nach dem Ende der Infektionsphase leiden.

GeNeuro kann inzwischen untersuchen, ob W-ENV im Blut von Long-COVID-Patienten vorhanden ist, und entwickelt Temelimab, einen spezifischen Antikörper gegen W-ENV, der bereits gegen die Neurodegeneration bei Multipler Sklerose getestet wurde. Die vom BAG unterstützte klinische Studie wird eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie an Long-COVID-Patienten mit schweren neuropsychiatrischen Symptomen sein, die sie daran hindern, ihren täglichen und beruflichen Aktivitäten weiterhin nachzugehen. Diese Studie wird nächstes Jahr im Frühjahr beginnen.

Über W-ENV und COVID-19

Es wurde festgestellt, dass SARS-CoV-2 die Expression von W-ENV in den weißen Blutkörperchen von fast 20% der gesunden Spender induziert. Dies deutet auf eine genetische und/oder epigenetische Anfälligkeit für die Bildung dieses pathogenen Proteins bei Exposition gegenüber dem Virus hin.

Die Expression von W-ENV wurde zwar in den Lymphozyten von hospitalisierten COVID-19-Patienten, nicht aber bei gesunden Probanden nachgewiesen. Dabei korrelierte die W-ENV-Konzentration mit der Schwere der Krankheitsprogression.

In postmortalen Studien von COVID-19-Patienten wurde inzwischen nachgewiesen, dass die Expression von W-ENV im Gehirn insbesondere in Mikrogliazellen sowie in den Endothelzellen der Blutgefäße im Gehirn ausgelöst werden kann. Bislang wurde die Expression von W-ENV im Gehirn nur bei Patienten, die an Krankheiten wie Multipler Sklerose verstorben waren, beobachtet, was darauf hindeutet, dass es einer langfristigen Neurodegeneration Vorschub leistet. W-ENV findet sich nicht im Gehirn von neurologischen Kontrollpersonen wie Alzheimer- oder Parkinson-Patienten.

Die Analysen der Proben der ersten Pilotkohorten von Patienten mit depressiven und kognitiven Post-COVID-Symptomen haben gezeigt, dass das W-ENV-Protein stets in teilweise hohen Konzentrationen im Blut nachweisbar ist. Dies könnte eine schnelle Identifizierung und Behandlung von Patienten, die von einer Antikörpertherapie gegen W-ENV mit Temelimab profitieren könnten, ermöglichen.

Über GeNeuro

Das Ziel von GeNeuro ist die Entwicklung sicherer und wirksamer Therapien für neurologische Krankheiten und Autoimmunkrankheiten wie beispielsweise Multiple Sklerose, indem die ursächlichen, durch humane endogene Retroviren (HERVs) induzierten Faktoren, die 8 % des menschlichen Genoms ausmachen, neutralisiert werden.

GeNeuro mit Sitz in Genf (Schweiz) und einem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Lyon hält die Rechte an 17 Patentfamilien zum Schutz seiner Technologie.

Weitere Informationen finden Sie unter www.geneuro.com

Zukunftsgerichtete Aussagen: Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Schätzungen in Bezug auf die Finanzlage, Betriebsergebnisse, Strategie, Pläne und zukünftige Leistung von GeNeuro und den Markt, auf dem das Unternehmen operiert. Einige dieser Aussagen, Prognosen und Schätzungen sind, ohne darauf begrenzt zu sein, an der Verwendung von Wörtern wie „glaubt“, „antizipiert“, „erwartet“, „prognostiziert“, „plant“, „beabsichtigt“, „schätzt“, „kann“, „wird“ und „fortsetzen“ und weiteren ähnlichen Ausdrücken zu erkennen. Sie schließen alle Angelegenheiten ein, die keine historischen Tatsachen sind. Solche Aussagen, Prognosen und Schätzungen beruhen auf verschiedenen Annahmen und Einschätzungen bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten und anderer Faktoren, die zum Zeitpunkt ihrer Formulierung als angemessen erachtet wurden, sich aber möglicherweise nicht als richtig erweisen. Tatsächliche Ereignisse lassen sich nur schwer vorhersagen und können von Faktoren abhängen, die außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens liegen. Daher können die tatsächlichen Ergebnisse, Finanzbedingungen, Leistungen oder Errungenschaften bzw. die Branchenergebnisse von GeNeuro wesentlich von den zukünftigen Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, die in diesen Aussagen, Prognosen und Schätzungen ausgedrückt oder angedeutet werden. Darüber hinaus sind die zukunftsgerichteten Aussagen, Prognosen und Schätzungen nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments gültig. GeNeuro lehnt jede Verpflichtung ab, diese zukunftsgerichteten Aussagen, Prognosen oder Schätzungen zu aktualisieren, um Änderungen in den Erwartungen des Unternehmens in dieser Hinsicht oder Änderungen in den Ereignissen, Bedingungen oder Umständen, auf denen diese Aussagen, Prognosen oder Schätzungen basieren, Rechnung zu tragen, es sei denn, dies ist nach französischem Recht erforderlich.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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investors@geneuro.com

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Louis-Victor Delouvrier / Mathilde Bohin (Investoren)

+33 1 44 71 98 52

Arthur Rouillé (Medien)

+33 1 44 71 94 98

geneuro@newcap.eu

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