Daiichi Sankyo verzeichnet im ersten Halbjahr Gewinnsteigerung durch Krebsmedikamente
Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo meldete einen Anstieg des Halbjahresgewinns, der maßgeblich vom Wachstum seiner Onkologie-Präparate getrieben wurde. Die positiven Geschäftszahlen spiegelten sich in einem Anstieg der Aktienkurse wider.
Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres eine deutliche Gewinnsteigerung, die vor allem auf das starke Wachstum seiner Onkologie-Präparate zurückzuführen ist. Der operative Kerngewinn stieg um 46,9 Prozent auf 221,3 Milliarden Yen, während der Umsatz um 19,7 Prozent auf 1,17 Billionen Yen zunahm. Treiber dieses Erfolgs waren insbesondere die Verkäufe der Krebsmedikamente Enhertu und Datroway in den Vereinigten Staaten und Europa, wodurch sich der Umsatz im Onkologie-Bereich um 54,8 Prozent auf 422,6 Milliarden Yen erhöhte. Zusätzlich profitierte das Unternehmen von einem schwächeren Yen, der die Einnahmen um 73,9 Milliarden Yen steigerte. Trotz steigender Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie höherer Gewinnbeteiligungen an Partner AstraZeneca, hielt Daiichi Sankyo seine Prognosen für das Gesamtjahr 2026 bei. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von 2,34 Billionen Yen und einen operativen Kerngewinn von 360 Milliarden Yen. Die positiven Geschäftszahlen spiegelten sich auch in den Aktienkursen wider, die um 3,7 Prozent anstiegen. Die geplante Dividende soll auf 100 Yen pro Aktie erhöht werden.
Auf einen Blick
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- Daiichi Sankyo
- Quelle
- Investing.com
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