Zum Inhalt springen

CEPD weist Fehldarstellung von DocMorris zurück und bekräftigt Forderung nach echtem Neuanfang im Verwaltungsrat 

  • 4 Minuten Lesezeit
  • von

Emittent / Herausgeber: CEPD N.V.

/ Schlagwort(e): Stellungnahme

CEPD weist Fehldarstellung von DocMorris zurück und bekräftigt Forderung nach echtem Neuanfang im Verwaltungsrat 

16.04.2026 / 16:40 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Amsterdam, 16. April 2026. CEPD N.V., gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft grösste Aktionärin der DocMorris AG (ISIN CH0042615283) mit mehr als 15% der Anteile (zusammen „CEPD“), weist die durch DocMorris heute unternommene Fehldarstellung ihrer Anträge zur Generalversammlung am 12. Mai 2026 als „Übernahme durch die Hintertür“ entschieden zurück. Diese Einordnung ist sachlich falsch, bewusst irreführend und zielt darauf ab, die Aktionäre von den Verfehlungen des Verwaltungsrats in den zurückliegenden fünf Jahren abzulenken, in deren Verlauf 98% des Aktienwerts von DocMorris vernichtet wurden.

 

Unsere Absichten sind transparent dokumentiert: eine Verbesserung der Governance, disziplinierte Kapitalallokation und der Aufbau von DocMorris zur führenden profitablen „Healthcare in One Click“-Plattform Europas. Wir sind der grösste Aktionär des Unternehmens. Unsere Interessen sind vollständig mit denen aller anderen Investoren in Einklang. CEPD plant keine Übernahme von DocMorris. 

 

CEPD hat einen umfassenden Nominierungsprozess durchgeführt, einschliesslich der Erstellung einer Kompetenzmatrix mit Fokus auf die für die notwendige Transformation entscheidenden Fähigkeiten. Nach Prüfung und Gesprächen mit allen Kandidaten hat CEPD der Generalversammlung den Antrag unterbreitet, vier der sechs Verwaltungsratssitze mit vollständig unabhängigen Mitgliedern zu besetzen. Kontinuität wird zudem durch zwei langjährige amtierende Verwaltungsräte gewährleistet, deren Wiederwahl von CEPD unterstützt wird. Darüber hinaus schlägt CEPD vor, einen Lead Independent Director einzuführen, um die unabhängige Entscheidungsfindung im Verwaltungsrat weiter zu stärken. 

 

Unser Ziel ist keine verhältnismässige Vertretung, sondern ein Verwaltungsrat, der das Vertrauen der Aktionäre verdient und der unter einem neuen Verwaltungsratspräsidenten die richtigen Entscheidungen trifft. Erst in Reaktion auf externen Druck von Investoren hat der Verwaltungsrat von DocMorris am 3. März 2026 drei neue Kandidaten für den Verwaltungsrat vorgestellt. Kurz darauf fiel der Aktienkurs auf ein Allzeittief. Eine Erneuerung des Verwaltungsrats unter der Führung desselben Verwaltungsratspräsidenten, der über Jahre der Wertvernichtung vorstand, ist keine Erneuerung. Sie ist eine Fortsetzung des Status quo mit neuen Gesichtern. Solange derselbe Verwaltungsratspräsident im Amt bleibt, ist keine glaubwürdige Erneuerung des Verwaltungsrats möglich. Nach zehn Jahren als CEO und vier Jahren als Verwaltungsratspräsident in denen das Unternehmen signifikanten Wert für die Aktionäre vernichtet hat, soll Walter Oberhänsli nun die Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen überwachen. Das ist keine unabhängige Governance, sondern ein struktureller Interessenkonflikt und die Aktionäre verdienen Besseres. 

 

CEPD wurde von DocMorris ein Sitz im Verwaltungsrat angeboten, verbunden mit einer Stillhaltevereinbarung, die unsere Rechte als grösster Investor eingeschränkt hätte, sowie unter der Vorgabe, eine weibliche Kandidatin zu nominieren. Unsere zentrale Bedingung – der Rücktritt von Walter Oberhänsli als Verwaltungsratspräsident – wurde nicht erfüllt. Angesichts der Gesamtheit dieser Bedingungen haben wir das Angebot abgelehnt. 

 

DocMorris hat jede Phase der vergangenen fünf Jahre als entscheidend bezeichnet. Der Aktienkurs ist in diesem Zeitraum um 98 % gefallen. Irgendwann wird das Argument für Kontinuität zum Argument für anhaltendes Versagen. 

 

Die heutigen Ergebnisse für das erste Quartal 2026 ändern nichts am strukturellen Governance-Defizit von DocMorris. Ein einziges Quartal macht fünf Jahre verfehlter Ziele, verwässernder Kapitalerhöhungen und gebrochener Versprechen gegenüber den Aktionären nicht ungeschehen. 

 

Im Rahmen der von CEPD vorgeschlagenen Governance-Struktur können die Aktionäre einen hochqualifizierten Verwaltungsrat mit den erforderlichen Fähigkeiten und der notwendigen Expertise erwarten, um das Management angemessen in die Verantwortung zu nehmen. 

Das Ergebnis der anstehenden Generalversammlung betrifft alle Aktionäre.

 

Wir rufen daher alle Aktionäre dazu auf, sich für die Generalversammlung am 12. Mai zu registrieren und ihr Stimmrecht auszuüben. 

 

Weitere Informationen sowie detaillierte Lebensläufe der vorgeschlagenen Kandidaten sind auf der folgenden Website verfügbar, die CEPD bis zur Generalversammlung von DocMorris regelmässig aktualisieren wird:www.newgovernanceforDM.com 

 

Über CEPD 

CEPD betreibt die drittgrösste Omnichannel-Apothekenkette in der EU mit mehr als 1.800 Standorten und erzielt zusammen mit ihrer Muttergesellschaft einen Jahresumsatz von mehr als 2 Milliarden Euro. Mit Hauptsitz in Amsterdam, Niederlande, ist CEPD ein führendes Unternehmen im europäischen stationären und Online-Pharmaeinzelhandelsmarkt und verbindet aussergewöhnliche pharmazeutische Versorgung mit fortschrittlichen E-Commerce-Kompetenzen. Geleitet von dem Grundsatz „Der Patient steht an erster Stelle“ setzt sich das Unternehmen dafür ein, einfachen Zugang zu preislich attraktiven Produkten, fachkundiger Beratung und hervorragendem Kundenservice zu gewährleisten – und so ein gesundes und langes Leben für jeden Patienten und Kunden zu unterstützen. 

 

Pressekontakt CEPD: 
Lisa Tilmann 
E-Mail: lisa.tilmann@cepd.nl 

 

 

 

 


Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.