Pfizer hebt Prognose an, entscheidender Test steht noch aus
Das Pharmaunternehmen Pfizer hat seine Erwartungen für die kommenden Perioden nach oben korrigiert. Die Marktbeobachter warten nun auf die nächsten entscheidenden Indikatoren zur Bestätigung der strategischen Ausrichtung.
Pfizer hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach oben korrigiert. Dies geschah, nachdem die Gewinne im dritten Quartal die Erwartungen der Marktbeobachter übertroffen hatten. Die Steigerung wurde vor allem durch neuere Arzneimittel und durchgeführte Kostensenkungen ermöglicht. Der Umsatz belief sich auf 16,6 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn pro Aktie bei 0,87 Dollar lag. Zudem verzeichnete das Unternehmen eine bereinigte operative Marge von 36 Prozent sowie eine bereinigte Bruttomarge von 77 Prozent. Das Management hob hervor, dass die Einnahmen aus neuen und kürzlich übernommenen Produkten operational um 32 Prozent stiegen. Zu den treibenden Kräften zählten Verkäufe von Eliquis, Padcev, Vyndaqel, Nurtec und Lorbrena, welche Rückgänge bei COVID-19-Medikamenten und Prevnar-Impfstoffen ausgleichen halfen. Für das Jahr 2026 prognostiziert Pfizer nun einen Umsatz zwischen 62 und 64 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,95 bis 3,05 Dollar. Die angestrebten Nettoeinsparungen in Höhe von 7,2 Milliarden US-Dollar sollen bis Ende 2026 nahezu vollständig realisiert sein. Zukünftige Herausforderungen umfassen bevorstehende Patentabläufe und Änderungen der US-Medikamentenpreise. Weitere Wachstumstreiber sollen klinische Ergebnisse in den Bereichen Krebs und Adipositas im Jahr 2027 sowie die Quartalszahlen des vierten Quartals sein.
Auf einen Blick
- Unternehmen
- Pfizer
- Quelle
- GuruFocus.com
- Datum