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ANANDA Scientific und NYU Grossman School of Medicine geben bekannt, dass der erste Patient für die klinische Studie angemeldet wurde, bei der Liquid Structure™ Cannabidiol (CBD) für die Behandlung von posttraumatischer Belastungsstörung…

GREENWOOD VILLAGE, Colorado und NEW YORK–(BUSINESS WIRE)– 

ANANDA Scientific und NYU Grossman School of Medicine geben bekannt, dass der erste Patient für die klinische Studie angemeldet wurde, bei der Liquid Structure™ Cannabidiol (CBD) für die Behandlung von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) geprüft wird

ANANDA Scientific Inc., ein Biotech-Pharmaunternehmen, und die NYU Grossman School of Medicine haben heute bekanntgegeben, dass der erste Patient für eine klinische Studie angemeldet wurde, bei der Nantheia™ A1002N5S geprüft wird. Dies ist ein Prüfpräparat, bei dem Cannabidiol in der proprietären Bereitstellungstechnologie Liquid Structure™ als Therapie für Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und für neurokognitive Beeinträchtigungen bei Patienten mit PTBS und mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) komorbider PTBS genutzt wird.

„Dies ist ein bedeutender Meilenstein für das klinische Entwicklungsprogramm von ANANDA, und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der NYU Grossman School of Medicine. Wir sind beeindruckt von der wissenschaftlichen Strenge und Professionalität des NYU-Teams beim Erstellen eines Programms zum Testen der Wirksamkeit unseres sehr vielversprechenden Arzneimittels“, sagte Sohail R. Zaidi, Präsident von ANANDA. „Durch den Beginn der Anmeldung von Patienten für diese Studie wird unsere Verpflichtung für das Ziel weiter bestärkt, Gesundheit und Wellness auf Grundlage der Erforschung von Cannabinoiden zu verbessern. Dies ist auch ein bedeutender Schritt im Rahmen unserer Bemühungen, für Patienten mit PTBS potentiell verbesserte Therapieoptionen bereitzustellen.“

Die Studie wird durchgeführt an der NYU Grossman School of Medicine und geleitet von Esther Blessing, MD PhD, Assistenzprofessorin für Psychiatrie, und Charles R. Marmar, MD, Lucius N. Littauer Professor und Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie. Dr. Marmar, der Leiter des NYU Langone PTSD Research Program, ist der Forschungsleiter bei mehreren personalisierten, auf Medizin basierenden klinischen Studien mit innovativen Therapien für PTBS und seine typischen Komorbiditäten, bei denen modernste Biomarkertechnologien genutzt werden, um die den Behandlungseffekten zugrundeliegenden Mechanismen zu begreifen.

„Wir freuen uns, dass diese wichtige Studie nun läuft. Dank unserer Kooperation mit ANANDA Scientific können wir mit der Entwicklung evidenzbasierter CBD-Produkte für diese belastende Erkrankung fortfahren“, sagte Dr. Marmar.

Die Phase II-Studie ist eine achtwöchige, randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit adaptiven Dosierungen, bei der die Wirkung von Nantheia™ A1002N5S auf PTBS-Symptome und die neurokognitive Funktion bei 120 Patienten mit PTSB geprüft wird, von denen 50 % ein komorbides leichtes SHT haben. (ClinicalTrials.gov-Kennung: NCT04550377)

ÜBER NANTHEIA™ A1002N5S

Nantheia™ A1002N5S ist ein Prüfpräparat, das derzeit für die Behandlung von PTBS geprüft wird. Bei dem Medikament wird CBD in der proprietären Bereitstellungstechnologie von ANANDA verwendet. Präklinische und erste klinische Studien zeigen, dass die Bereitstellungstechnologie Liquid Structure von ANANDA (lizenziert von Lyotropic Delivery Systems [LDS] Ltd. in Jerusalem, Israel) die Effektivität und Stabilität von CBD verbessert. Nantheia™ A1002N5S ist ein oral verabreichtes Produkt mit 50 mg CBD pro Softgel-Kapsel.

ÜBER PTBS

PTBS, eine relativ häufige Störung, die sich nach einem traumatischen Ereignis entwickeln kann, hat in den USA eine Lebenszeitprävalenz von 1,3 bis 12,2 %, mit höheren Zahlen (12 bis 20 %) bei Personen, die militärischen Kämpfen ausgesetzt waren [1, 2] [3]. Zu ihren schwächenden Symptomen zählen intrusive Erinnerungen des Ereignisses, die Vermeidung der Erinnerung daran, negative Wahrnehmungen und Übererregbarkeit. PTBS wird außerdem mit neurokognitiven Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht, die eine Wechselwirkung mit der Verschlechterung der PTBS-Symptome zeigen und die Behandlungsergebnisse beeinträchtigen [4] [5-7] [8, 9]. Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT), das bis zu 35 % der Veteranen erleben, die von den Kriegshandlungen im Rahmen von „Operation Enduring Freedom“ und „Operation Iraqi Freedom“ zurückgekehrt sind [10], ist oft komorbid mit PTBS und erhöht das Risiko einer PTBS bis um das Dreifache [11-14]. Der Verlauf eines SHT ist ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung der Behandlung einer PTBS: auch ein leichtes SHT kann langfristige neurokognitive Beeinträchtigungen sowie anhaltende postkommotionelle Symptome zur Folge haben – von denen viele typisch für PTBS-Symptome sind [12, 14-16]. Aktuelle Pharmakotherapien, die zum großen Teil aus anderen Indikationen übernommen wurden, verbessern PTBS-Symptome oder damit verbundene neurokognitive Beeinträchtigungen bei PTBS oder SHT nicht zuverlässig [17-19]. Es werden dringend neuartige, zielgerichtete Medikationen, mit denen diese sich überschneidenden Symptome koordiniert und simultan behandelt werden können, benötigt.

ÜBER ANANDA SCIENTIFIC (www.anandascientific.com)

ANANDA ist ein führendes forschungsorientiertes Biotechunternehmen, das hochkarätige klinische Studien auf den Weg bringt, bei denen die Therapieziele für Cannabinoide geprüft werden. Das Unternehmen setzt patentierte Bereitstellungstechnologien ein und macht damit Cannabinoide und andere pflanzliche Stoffe äußerst bioverfügbar, wasserlöslich und lagerfähig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Produktion effektiver, hochwertiger nutra- und pharmazeutischer Produkte. In Übereinstimmung mit seinen starken Forschungsdaten stellt das Unternehmen auch eine wachsende Pipeline rezeptfreier nutrazeutischer Produkte her. Das Unternehmen hat diese Produkte in den USA und in Großbritannien erfolgreich auf den Markt gebracht. Die Expansion in weitere Märkte wie die EU, China, Australien und Afrika ist für die nahe Zukunft geplant. Das Unternehmen erweitert seine Forschungsbasis über mehrere gesponserte Forschungsvereinbarungen mit Universitäten, um sein Technologieportfolio zu diversifizieren.

LITERATUR

  1. Kessler, R.C., et al., Lifetime prevalence and age-of-onset distributions of DSM-IV disorders in the National Comorbidity Survey Replication. Arch Gen Psychiatry, 2005. 62(6): S. 593-602.
  2. Hoge, C.W., et al., Combat duty in Iraq and Afghanistan, mental health problems, and barriers to care. N Engl J Med, 2004. 351(1): S. 13-22.
  3. Shalev, A., I. Liberzon und C. Marmar, Post-Traumatic Stress Disorder. N Engl J Med, 2017. 376(25): S. 2459-2469.
  4. Hayes, J.P., M.B. Vanelzakker und L.M. Shin, Emotion and cognition interactions in PTSD: a review of neurocognitive and neuroimaging studies. Front Integr Neurosci, 2012. 6: p. 89.
  5. Haaland, K.Y., et al., Neurocognitive Correlates of Successful Treatment of PTSD in Female Veterans. J Int Neuropsychol Soc, 2016. 22(6): S. 643-51.
  6. Aupperle, R.L., et al., Dorsolateral prefrontal cortex activation during emotional anticipation and neuropsychological performance in posttraumatic stress disorder. Arch Gen Psychiatry, 2012. 69(4): S. 360-71.
  7. Aupperle, R.L., et al., Executive function and PTSD: disengaging from trauma. Neuropharmacology, 2012. 62(2): S. 686-94.
  8. Nijdam, M.J., et al., Neurocognitive functioning over the course of trauma-focused psychotherapy for PTSD: Changes in verbal memory and executive functioning. Br J Clin Psychol, 2018.
  9. Morey, R.A., et al., Neural systems for executive and emotional processing are modulated by symptoms of posttraumatic stress disorder in Iraq War veterans. Psychiatry Res, 2008. 162(1): S. 59-72.
  10. Rigg, J.L. and S.R. Mooney, Concussions and the military: issues specific to service members. PM R, 2011. 3(10 Suppl 2): S. S380-6.
  11. Langlois, J.A., W. Rutland-Brown und M.M. Wald, The epidemiology and impact of traumatic brain injury: a brief overview. J Head Trauma Rehabil, 2006. 21(5): S. 375-8.
  12. Stein, M.B. und T.W. McAllister, Exploring the convergence of posttraumatic stress disorder and mild traumatic brain injury. Am J Psychiatry, 2009. 166(7): S. 768-76.
  13. Tanev, K.S., et al., PTSD and TBI co-morbidity: scope, clinical presentation and treatment options. Brain Inj, 2014. 28(3): S. 261-70.
  14. Kaplan, G.B., et al., Pathophysiological Bases of Comorbidity: Traumatic Brain Injury and Post-Traumatic Stress Disorder. J Neurotrauma, 2018. 35(2): S. 210-225.

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