Tagungshotel

Der Krallerhof in Leogang: Tagungs- und Wellnesshotel

Wellnesshotel "Der Krallerhof"
© Der Krallerhof

Superlativ des Luxus ist Nachhaltigkeit

Hinter mir lasse ich den traditionsreichen Krallerhof am Fuße des Asitz im Salzburger Land. Noch vor ein paar Tagen habe ich meinen Wagen durch die dunklen Täler der nördlichen Kalkalpen gelenkt, auf kurvigen Landstraßen und durch die kleinsten Dörfer, um mich ein Wochenende in dem vielausgezeichneten und familiengeführten Vier-Sterne- Superior-Hotel verwöhnen zu lassen und als Tagungshotel zu testen.

Glanz und Opulenz sind keine alleinigen Merkmale für Luxusurlaube. Das Wellness- und Tagungshotel „Der Krallerhof, Vier-Sterne- Superior“, was durchaus auch als Fünf-Sterne-Herberge durchgehen könnte, stellt das Wohlbefinden der Gäste in den Mittelpunkt und vereint taktisch klug Glamour und Umweltschutz. Vordergründig überzeugt das Haus mit seiner edlen Einrichtung. Den ausgesuchten Materialien in den traditionellen Alpen-Zimmern: Eichenholzböden, Fichtenholzverkleidung, samtenen Sitzmöbeln und schweren Gardinen. Das Interieur ist ein Zusammenspiel aus Antiquitäten und modernen Elementen. Das heute als Wellnesshotel der Spitzenklasse geltende Herberge überzeugt mit seiner Eleganz.

Doch im Hintergrund bewegt sich weit mehr, als der Gast zu Gesicht bekommt: energiesparende LED-Leuchtmittel, Strom aus der eigenen Hackschnitzelanlage, eine In-House- Wäscherei, die jährlich 1.500.000 Liter Wasser spart, eine dazugehörige Kompostanlage. Das Hotel in Leogang ist mit seinen 124 Zimmern und Suiten sowie der 1.100m² Veranstaltungsfläche weit über die österreichischen Grenzen für sein verantwortungsvolles Wirtschaften bekannt. Vor zwei Jahren gewann das familiengeführte Hotel für sein einzigartiges Konzept den Sterne Award im Bereich Nachhaltigkeitskonzepte.

Schätze der Region Leogang

Eier von hauseigenen Hühnern, frischgebackenes Brot aus der eigenen Bäckerei, schmackhafte Kräuter aus dem Hotelgarten. Regionalität und Ökologie nimmt man ernst im Krallerhof und so werden im Restaurant Speisen serviert, die geschmacklich die Österreichische und internationale Küche vereinen, jedoch überwiegend aus regionalen Bio-Lebensmitteln hergestellt werden.

Unter den veränderten Voraussetzungen von Globalisierung, Klimawandel und Rohstoffknappheit entwickelt sich zunehmend eine neue Kultur des Reisens. Die Gastgeberfamilie Altenberger greift diesen Wandel auf und handelt nach der Devise: Wirtschaftlicher Wohlstand ist erstrebenswert, muss aber mit Umweltschutz Hand in Hand gehen. Die Energiereduzierung ist nur Teil des Gesamtkonzepts, genießt aber einen hohen Stellenwert, da der Energieverbrauch in der Beherbergungsbranche einen großen Kostenfaktor darstellt. Philipp Altenberger, Enkel des Hotelgründers, kümmert sich um die Energieeinsparung: „Wir möchten eine Vorbildfunktion für andere Betriebe einnehmen“, erklärt der Anfang Zwanzigjährige und verdeutlicht dadurch das Bestreben, der Natur etwas zurückzugeben. Das Tagungshotel hat daher eine Biomasse-Heizung installiert, die das komplette Hotel mit Wärme versorgt. Im kommenden Jahr soll zudem eine Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden, um dem Ziel energieautark zu werden noch näher zu kommen.

Entspannung in traditionsreichen Wänden im Krallerhof

Der Krallerhof, Ende des 17. Jahrhunderts noch ein kleiner Bauernhof, ist mittlerweile zu einem Wellness- und Tagungshotel vom Feinsten herangewachsen. Vor knapp sechzig Jahren fing der Vater, Sepp Altenberger Senior, mit einem kleinen Bauernhof, sechs Milchkühen und einer kleinen Pension an. Seitdem ist das Haus kontinuierlich gewachsen und wird regelmäßig als bestes Wellnesshotel in der Alpenregion ausgezeichnet.

Der Spa- und Wellnessbereich ist in der Tat einen Besuch wert, und so lasse ich mich einen Tag lang von der ruhigen und behaglichen Atmosphäre des Refugiums einhüllen. Keines der fünf Dampfbäder und Saunen, drei Ruheräumen, Whirlpool und Schwimmbad lasse ich aus. Während meines Müßiggangs stelle ich mir vor, wie sich die Hotelgäste nach einem Tag auf der Skipiste wieder aufwärmen. Seit heuer ist der Krallerhof sogar mit dem Skigebiet Saalbach-Hinterglemm Leogang mit einer Bergbahn verbunden.

Doch Schnee liegt noch keiner und so runde ich meinen Aufenthalt am nächsten Tag mit einem Ausflug über die nahegelegeneren Almen zu den Erlebnishütten des Krallerhofs ab: das Asitzbräu, auf 1.760 m das höchst gelegene Brauhaus, und die Alte Schmiede, einem außergewöhnlichen Museumsrestaurant. Zur wenig schweißtreibenden Spritztour steht mir ein eigenes E-Bike zur Verfügung. Während meiner Erkundung wird mir die harmonische Einbindung des Hotels in die natürliche Umgebung bewusst. Die Architektur ist typisch, die einzelnen Gebäude sind jedoch harmonisch in die ländliche Idylle der Kalkalpen eingebettet. Das umweltbewusste und edle Gesamtpaket des Krallerhofs ist für Viele ein ausschlaggebender Faktor hier zu tagen und zu erholen.

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