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Erfolgreiche Online-Kommunikation in der Praxis: Chancen für Pharmaunternehmen im Dialog mit der Zielgruppe

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©iStock.com/Tuomas Kujansuu

Wie schaffen es Pharmaunternehmen, mit ihrer Kommunikation ins Bewusstsein der Ärzte vorzudringen? Am besten funktioniert es, wenn die Unternehmen den Medizinern hochrelevante und nützliche Themen anbieten, wie das Ärzte-Netzwerk coliquio erläutert.

Wie andere Zielgruppen auch, sind Ärzte von früh bis spät Marketing-Botschaften auf allen Kanälen ausgesetzt. Erschwerend kommt hinzu: Sie sind im Tagesgeschäft stark eingespannt und haben wenig Zeit, sich mit Inhalten auseinander zu setzen. Deshalb gilt für Print wie auch für Web: der einzige Weg zu ihnen führt über relevante Themen. Nur wenn es gelingt, die Kommunikationsbedürfnisse der Mediziner zu treffen, kann Pharmakommunikation auf Dauer erfolgreich sein. Denn bietet die Kommunikation den Ärzten keinen Nutzen, landet der Content in der Regel sofort im mentalen Mülleimer.

Mut zum Online-Dialog – es lohnt sich

coliquio ermutigt deshalb die Pharmaunternehmen, den Austausch mit den Medizinern selbst anzustoßen und unter anderem auf diesem Wege herauszufinden, welche Themen die Mediziner tatsächlich interessieren.

Ausgangspunkt des Ärzte-Pharma-Dialogs auf coliquio sind die Infocenter. Hier kann ein Pharmaunternehmen einen eigenen Beitrag zu einem Thema platzieren und im Kommentarfeld eine konkrete Frage dazu stellen – mit dem Ziel, dass eine Diskussion entsteht. Wenn Ärzte sich daraufhin zu dem Thema äußern, reagieren ihre Kollegen darauf und es kommt ein Austausch zustande.

Um darüber hinaus zusätzliche  Insights zu generieren, sucht auch coliquio ständig nach neuen Wegen, die Ärzte zu aktivieren.

Praxisbeispiel: Ärzte-Diskussion zum Thema „Terminuntreue Patienten“

Vor einigen Wochen entspann sich beispielsweise in einem Test-Infocenter von coliquio zu einem Beitrag eine hitzige Diskussion über ein ständiges und teures Ärgernis der Ärzte: Patienten, die ihrem Termin unentschuldigt fernbleiben. Die Ärzte tauschten sich über ihre Versuche aus, die unzuverlässigen Patienten zu mehr Termintreue zu bewegen.

coliquio nutzt die Chance zum Dialog

Dieses Thema griff coliquio auf und stellte den Ärzten im nächsten Beitrag eine Zusammenfassung der nützlichsten Tipps aus der umfangreichen Diskussion zur Verfügung. Das stieß auf positive Resonanz, gleichzeitig kristallisierte sich in den Kommentaren die große Unsicherheit der Ärzte über rechtliche Aspekte heraus. Ist es beispielsweise erlaubt, bei Nichterscheinen ein Ausfallhonorar zu berechnen? coliquio zog daraufhin zwei Juristen hinzu, um die weiteren offenen Fragen zu klären. Im Rahmen einer Artikel-Serie informiert das Test-Infocenter von coliquio seine User nun über die Rechtslage.

6 Mal mehr Klicks als auf einen durchschnittlichen Community-Beitrag

Beim Blick auf die Anzahl der Seitenaufrufe staunte coliquio nicht schlecht: Schon 48 Stunden nach der Veröffentlichung war der Artikel 644% häufiger aufgerufen worden als ein durchschnittlicher Beitrag! Zahlreiche Kommentare zeigen: der Support-Beitrag entsprach den Bedürfnissen  der Ärzte.

coliquio erzählt von solchen Erfolgen nicht, um damit anzugeben. Vielmehr ist es dem Unternehmen ein Anliegen, aufzuzeigen, welche Chance für  Pharmaunternehmen im Dialog mit ihrer Zielgruppe steckt: Gelungener Dialog steigert das Interesse und Engagement der Ärzte und somit auch den Traffic auf den Pharma-Plattformen.

Deshalb appelliert Viktoria Leitner-Fischer, Projektmanagerin bei coliquio, an die Pharma-Unternehmen, die sie bei der  erfolgreichen Nutzung ihrer Infocenter unterstützt: „ Nutzen Sie die Kommentarfunktion, treten Sie in den Dialog mit den Ärzten  und hören Sie Ihrer Zielgruppe genau zu. Es lohnt sich! Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es auch oft grundlegende und vermeintlich banale Informationen sind, die den Ärzten noch fehlen.
Bestimmt entdecken auch Sie bei Ihrer Zielgruppe Ansätze, an die Sie mit maßgeschneiderten Angeboten anknüpfen können. So entsteht echter Mehrwert, über den Sie die positive Beziehung zu „Ihren“ Ärzten stärken können.“

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